Freitag, 16. Mai 2014

Finger brechen und verzweifeln


Zu Ostern wollte ich meiner Nichte etwas besonderes schenken: Selbst genähte Puppenkleidung.
Ganz selbstbewusst war ich der Meinung, dass dieses Projekt kein Problem darstellen würde....

.... bis ich die Puppe meiner Nichte in der Hand hatte. Sie hat den Sigikid Schmusewichtel und so süß diese Puppe auch ist... die Proportionen sind alles andere als schneiderfreundlich. Der Bauch dick, die Arme kurz... zum verzweifeln!
Bei Schnabelina habe ich hier ein paar Schnittmuster für Puppen gefunden. Leider brachte mich das bei der "verkorksten" Figur des Schmusewichtel nicht weiter und ich musste "frei Schnauze" nähen.

Ich habe zum Teil die bereits vorhande Kleidung als Vorlage genutzt und den Rest durch Ausmessen und Ausprobieren angepasst.
Das Nähen war dann absolute Fingerspitzenarbeit. In diesen winzigen Größen das Bündchen einzunähen hat mich fast um den Verstand gebracht. ständig sind die kleinen Stoffstücke verrutscht und ich musste fast meine Finger mi unter die Maschine halte, um optimal nähen zu können.

 Eigentlich wollte ich bedeutend mehr Kleidung nähen, aber da das Projekt doch zeitaufwändiger wurde, entstanden "nur" in Body, eine Hose, ein Kleid und ein Schlafsack. Auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht 100% zufrieden bin, der Nichte hat es gefallen. Und das ist ja die Hauptsache!

Vielleicht hat einer von euch einen guten Tipp zum Thema "Puppenkleidung nähen"? 

Und natürlich geht es damit zu Kiddikram....

1 Kommentar:

  1. Du machst mir ja Mut. Meine kleine Tochter hat sich als Lieblingspuppe ausgerechnet den Wichtel von sigikid ihres großen Bruders ausgesucht und ich wollte (als Anfängerin) auch ein paar Kleidungsstücke für sie nähen. Na, mal sehen, wie mir das gelingt.

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